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Eine innovative Miniturbine, um das Energiepotenzial der Wasserversorgungsnetze zu nutzen

Ziel

Eine neue Art von Mini-Wasserturbine entwickeln



Partner

HES-SO Valais-Wallis, EPFL, Telsa SA, Valelectric Farner AG, Jacquier-Luisier SA, Stiftung The Ark



Die Energiestrategie des Bundes sieht vor, bis 2050 die Kernenergie komplett durch andere, sauberere Energiequellen zu ersetzen. Zu diesen gehört die Kleinwasserkraft, deren Jahresproduktion nach den verschiedenen angedeuteten Szenarien bis 2050 von 0,3 TWh auf 1,3 TWh ansteigen soll. Um dies zu erreichen, müssen neue Wege der dezentralen Erzeugung erforscht werden, wie etwa die Energieverwertung der Trinkwassernetze.

Das Programm The Ark Energy unterstützt seit 2011 das Projekt Hydro VS, das eine neue Art von Mini-Wasserturbine entwickelt. Diese neue Ausrüstung, die es ermöglicht, Energie in bestehenden Trinkwasserleitungen zu erzeugen, wird von der HES-SO Valais-Wallis und der EPFL entwickelt. Die aus zwei gegenläufigen Rädern bestehende Turbine soll die Druckminderventile ersetzen und die verlorene Wasserkraft zurückgewinnen.
 

Von der Forschung zu einem vermarktungsfähigen Produkt

Im Oktober 2014 hat die Stiftung The Ark eine neue Phase des Projekts validiert, die darin besteht, von der akademischen Forschung zu einer industriellen und kommerziellen Entwicklung durch ein Konsortium aus drei Walliser KMU überzugehen. Das erste dieser Unternehmen, die in Sitten ansässige Telsa SA, liefert den gesamten elektrischen Teil und die Kontrollinstrumente. Valélectric Farner SA mit Sitz in Saint-Pierre-de-Clages baut den Motor der Turbine, während Jacquier-Luisier SA (Evionnaz) sich um die Herstellung der Turbine kümmert.

Ziel dieses Projektes ist es, bis Ende 2015 eine Mini-Turbine mit einer zwischen 5 kW und 25 kW schwankenden Leistung und einer Anlagenrendite von unter 10 Jahren anbieten zu können. Die Miniaturisierung ist eines der Schlüsselelemente, um die Turbinen in den bestehenden Wasserleitungen installieren zu können.
 

Mobilisierung der gesamten Wertschöpfungskette

Dieses Projekt ermöglicht es, wirtschaftliche Auswirkungen für die betroffenen KMU und die Kleinwasserkraft im Allgemeinen zu generieren. Es versammelt um ein gemeinsames, konkretes Ziel die gesamte Wertschöpfungskette des Fachbereichs: Grundlagenforschung (EPFL), anwendungsorientierte Forschung (HES-SO Valais-Wallis) und eine industrielle und kommerzielle Markteinführung mit lokalen KMU. Schliesslich stärkt es die Position des Wallis und seiner Akteure in der Kleinwasserkraft. Die neue Turbine sollte Anfang 2016 am Markt erhältlich sein.

 

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